Willkommen beim NABU Oldenburg i. H.

Gemeinsam Natur gestalten und erleben


Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

In regelmäßigen Abständen bieten wir Exkursionen in die Natur an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!

  

Wenn Sie sich vorstellen können, für die Natur hier in und um Oldenburg in Holstein aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren regelmäßig stattfindenden Treffen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie beim Vorstand oder indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.


Aus dem Vereinsleben


Sandregenpfeifergelege am Strand bei Siggen eingezäunt.

 

Auf ein Gelege des Sandregenpfeifers am Siggener Strand sind wir durch ein aufmerksames NABU Mitglied hingewiesen worden. Kurzerhand wurden Weidezaunpfähle und Seil beschafft und das Gelege mit einem Hinweisschild umzäunt. Hoffen wir nun, dass die Hunde und Menschen am Strand Abstand halten zu den Eiern, die  von den Steinen kaum zu unterscheiden sind.


Besuch beim NABU Heiligenhafen

 

Die NABU Mitglieder der Ortsgruppe Oldenburg wurden eingeladen zu einer Exkursion auf den Graswarder nach Heiligenhafen. Nach fachkundiger Führung über die Entstehung der Nehrung und die Besonderheiten der Pflanzenwelt stand eine Begehung des bekannten Aussichtturmes an.  Auch die neue Einzäunung der Sturmmöwen-Kolonie mit den Jungvögeln konnten wir uns ansehen.  Mehr zum Graswarder


Jahrshauptversammlung des Oldenburger NABU im

Juni 2022

 

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden Axel Michaelis hob Jörg Saba, Bürgermeister der Stadt Oldenburg/i.H., die Bedeutung des Naturschutzes und die Aktivitäten des Oldenburger NABU für die Region hervor.

 

Der Vorstand berichtete weiter über das gestiegene Interesse der Mitmenschen am Naturschutz,

insbesondere an die vom Oldenburger NABU betreuten Naturschutzgebiete "Oldenburger Bruch" und "Wesseker See".

Die Mitgliederzahl der Ortsgruppe hat sich in den letzten beiden Jahren von 150 auf 406 deutlich erhöht.

 

Für das NSG Oldenburger Bruch hat Florian Dora die Betreuung von Reiner Wulff übernommen.

Für den Wesseker See sind Jörg Hahn, Niels Kock und Hartmut Kohlscheen als Betreuer verantwortlich,

dazu Christoph Böttcher vom Jagdverband.

 

Die Kassenführerin Dr. Doris Kleinholz hat nach über 30 Jahren ihre ehrenamtliche Tätigkeit an Claudia Özer übergeben.

 

Der Vorstand wurde in seinen Ämtern bestätigt.

 

Für das gesamte Gebiet des Oldenburger Bruch werden zur Zeit durch das Landesamt LLUR

neue Hinweisschilder, Informationstafeln und Infoflyer erstellt.

Als langzeitig angelegtes Projekt ist die Wiedervernässung von ca. 60 ha vorgesehen,

Federführung haben hier die entsprechenden Naturschutzbehörden.

 

Für das Naturschutzgebiet Wesseker See ist der Bau und das Einsetzen eines Brutfloßes geplant,

ebenso langfristig die Errichtung einer Beobachtungsplatform.

 

Falkner Timo Walther war mit einem Steinkauz vor Ort, während das Projekt zur Auswilderung von Steinkäuzen vorgestellt wurde (s.Foto).

 

Der Amphibienschutzzaun Damlos wird nunmehr seit 4 Jahren aufgestellt,

Erdkröte, Kammmolch, Wasserfrosch, Teichmolch und Grasfrosch sind dabei erfasst worden.

In den Jahren

2019: 901 Amphibien

2020: 2126 Amphibien

2021:1660 Amphibien

2022: 1990 Amphibien

 

Hier ist weiterhin Unterstützung beim Zaunauf- und abbau, sowie bei der täglichen Kontrolle willkommen.

 

Zwei Eisvogelbruthilfen wurden im Zusammenarbeit mit dem Angelsportverein errichtet.

Und in der Stadt sind Mauersegler-Nistkästen angebracht worden.

 

Am 20. August ist die Teilnahme der NABU Gruppe am Kultourfest der Stadt geplant,

dazu am 27. /28. August eine Austellung am Wallmuseum plus Vorträgen und Führung über Fledermäuse.

 

Naturkundliche Führungen in den Naturschutzgebieten werden angeboten, Informationen darüber erfolgen durch die NABU Ortsgruppe.

Einen Jahresrückblick der NABU Fotogruppe können Sie sich hier ansehen:


Mauerseglerkästen in Oldenburg angebracht

Am Brückentag nach Christi Himmelfahrt, den viele für einen Kurzurlaub nutzten, haben Aktive vom NABU Oldenburg sieben Mauerseglerkästen in der Hoheluftstraße angebracht. Eine neue Heimat für den diesjährigen Nachwuchs ist also gesichert. Vielen Dank den Ehrenamtlichen und der Firma Gernot Lembke aus Damlos für die kostenlose Gestellung der Arbeitsbühne und der Mithilfe.


Krötenzaun zwischen Damlos und Sebent

Im vierten Jahr in Folge haben wir mit vielen neuen Freiwilligen den Krötenzaun zwischen Sebent und Damlos aufgebaut und betreut. Von Ende Februar bis Ende April haben wir knapp 2000 Amphibien vor dem drohenden Tod auf der Straße bewahrt. Fast 100 Kammolchen,  die nach der FFH Artenschutzrichtlinie streng geschützt sind, konnten in diesem Jahr gezählt werden.


Neuer Schutzgebiets-referent  im Oldenburger Bruch

Das vom NABU Oldenburg im Auftrag des LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume) betreute Naturschutzgebiet Oldenburger Bruch hat einen neuen Schutzgebietsreferenten. Florian Dora (links) löst Reiner Wulff ab, der dieses Amt acht Jahre inne hatte. Wir danken Reiner Wulff für sein Engagement im regionalen Naturschutz und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit  Florian Dora.


Zwei weitere Eisvogelbrutröhren angelegt

An einem Oldenburger Gewässer wurden zwei weitere Röhren aus Holzbeton an einem künstlichen Steilhang eingebaut. Diese Arbeiten wurden in Kooperation mit dem Angelsportverein Oldenburg e.V. durchgeführt.  VIelen Dank an die freiwilligen Helfer.


Ältere Meldungen


Flussseeschwalbenfloß am Ehlerstorfer Polder

Das in die Jahre gekommene Floß für die Flussseeschwalben musste aus dem Wasser gezogen werden und soll durch ein neues ersetzt werden. Freiwillige, die mithelfen wollen, sind gerne willkommen!


Eisvogelbrutröhre angelegt

An einem Gewässer in der Nähe von Oldenburg i.H. haben Freiwillige unserer Ortsgruppe eine Brutmöglichkeit für den hier vorkommenden Eisvogel angelegt. Über die Annahme der Röhre und  den beobachteten Bruterfolg im kommenden Jahr werden wir an dieser Stelle berichten.


Aktuelle Meldungen aus Fauna und Flora

Aufgrund der Vielschichtigkeit der Habitate der Oldenburger Graben- Niederung finden sich hier viele Arten, welche andererorts als Seltenheiten eingestuft werden.

Hier gibt es Informationen zu den  gesichteten Tieren und Pflanzen. Jeder kann sich bei Naturgucker registrieren und eigene Beobachtungen eingeben. Fotos können hier ebenso veröffentlicht werden. Als Naturschützer bleiben wir in den Schutzgebieten natürlich auf den Wegen.